Die Bauanleitung, nach der wir vorgegangen sind, findet sich unter sciencedirect.com. Über osf.io finden sich die Listen der mechanischen und elektronischen Teile, die bestellt oder lokal gekauft werden müssen. Der Einkauf ist das erste Kapitel des Aufbaus und erfordert Zeit und Geld (angegeben sind 671$, ich schätze, das lässt sich durch kleine Verbesserungen auf 600€ drücken, durch upcycling z.b. aus gebrauchten Teilen für den Extruder weiter).

Diese Listen habe ich ergänzt und stelle sie hier zur Verwendung zur Verfügung. Bitte weiter verbesserte Listen an mich zurücksenden/hier hochladen:

Final Electrical BOM (Elektronische Teile)

Final Mechanical BOM (Mechanische Teile)

Bitte bei Neubau die Liste „Mögliche Verbesserungen“ unten beachten.

Während ihr auf die Lieferung von Teilen wartet, könnt ihr die 3D Druck Teile ausdrucken, diese finden sich ebenfalls unter osf.io. Einige Teile habe ich angepasst und empfehle sie Euch anstatt der unter osf zur Verfügung gestellten Teile zu drucken. Diese Teile finden sich in dieser new parts stl. Die Notwendigkeiten für Verbesserungen werden in der enthaltenen Excelliste genannt.

Der Zusammenbau braucht ca. 24 Stunden. Es ist sehr sinnvoll, die Funktion der Maschine zu verstehen, bevor sie montiert wird. Dies kann durch vollständiges durchlesen der Anleitung mit allen Skizzen passieren, wir werden in einem weiteren Artikel in einem Video auf viele Details eingehen.

Nach Fertigstellung haben wir zu zweit noch etliche Stunden mit dem Recylebot verbracht, ihn bei jedem Druchlauf verbessert und verschiedene Recyling-Kunststoff-Materialien ausprobiert. Das Projekt ist alles Andere als Plug and Play – sondern als fortlaufendes Hobby zu betrachten.

Mögliche Verbesserungen bei Neubau:

– Umstellung der Gewindestangen (threaded rod) und korrespondierenden Muttern (nuts) und der Gleitstange (smooth rods) auf Metrische Maße (10mm Gewindestange). Dabei müssen einige 3D Druckteile auf die neue Mutterngröße angepasst werden, denn die Muttern sitzen stramm ohne Klebstoff im PLA. Sinnvoll wäre diese anpassung, weil Metrische Gewinde wesentlich leichter und preisgünstiger in Europa zu bekommen sind.

– Die Neuerfindung der „Traverse“ – Einheit. Diese Einheit ist ein Gimmik, welches das Fiament rechts und links lenkt, damit es besser aufgespult wird. Und das funktioniert nicht automatisch, womit die Einheit überflüssig ist – der Recylebot funktioniert grundsätzlich auch ohne diese Einheit. Es muss dann auch ein DC-Motor weniger gekauft werden.

– Ich empfehle, die Anordnung der Kühleinheit zu verändern – wir brauchen in der Praxis keine 4 Lüfter und können den Filament Sensor dann näher an den Extruder rücken. Das hat den Vorteil, dass der Messwert viel schneller dich als Bediener oder später die Steuerung im Arduino erreicht. Diese Änderung kann auch später noch umgesetzt werden. Ich empfehle aber den Kauf von einem Lüfter statt 4 und eines kürzeren Aluminium (trough) Winkelstücks.

– Die Software für den Arduino ist noch in den Kinderschuhen. Es gibt eigentlich nur einen Probebetrieb. Wer kann hier helfen?

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